Wegweiser

Ich plane gerade einen größeren Umbau meiner Website, um sie für Besucher informativer und übersichtlicher zu machen. Bis dahin soll dieser Blogpost als eine Art Empfangskomitee und Wegweiser für Sie fungieren.

Was ich mache: Redaktion, Kommunikation, Lektorat. Ganz egal wo Ihnen die Worte fehlen mögen, ich finde sie für Sie.

Was das genau bedeutet: Ich schreibe für meine Kunden (wozu hoffentlich auch Sie bald gehören!) Texte aller Art, ich redigiere und bearbeite eventuell bereits vorhandenes Textmaterial und ich lektoriere Ihre Texte (je nach Auftrag geht das vom einfachen Korrekturlesen bis hin zur Lokalisierung und stilistischen und inhaltlichen Verbesserung).

Für wen ich das mache: Für jeden, der mich beauftragt. Das kann ein kleines Familienunternehmen sein, das die eigene Website überarbeiten lassen will, damit potenzielle Kunden sich besser zurechtfinden; jemand, der einen neuen Job sucht und seine Bewerbungsunterlagen überprüfen lassen will; ein mittelständisches Unternehmen, das für ein Buch zum Firmenjubiläum Texte benötigt; Übersetzer, die ihre Übersetzungen korrekturlesen lassen möchten usw.

Was das kostet: Meine Preise sind nach Aufwand gestaffelt. Ich habe einige Paketpreise festgelegt, die für meistgewünschten Dienstleistungen gelten:

  • Existenzgründerpaket: 189 € (Texte für Homepage, üblicherweise Startseite, „Über mich“, Leistungen/Referenzen o.ä.)
  • Lektorat Businessplan: 199 €
  • Bewerberpaket:              169 € (Korrekturlesen Lebenslauf und Anschreiben, Layoutvorlagen)
  • Korrekturlesen CV:        69 € (bis zu einer Länge von 6 Seiten)
  • Website-Check:              99 €  (Überprüfung auf Inhalt, Userfreundlichkeit etc. inkl. Verbesserungsvorschlägen)

Arbeitsproben finden Sie unter dem von mir schlau benannten Punkt „Arbeitsproben“.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, nehmen Sie doch bitte Kontakt mit mir auf! Sie erreichen mich jederzeit per E-Mail unter kontakt@alexandrapreis.de.

 

Auch Shitstorm muss man können

Kennen Sie das? Sie ärgern sich über etwas, wollen mit jemandem darüber reden, und tun es dann doch nicht? Weil es ja nicht so wichtig ist? So ging es mir im Juni diesen Jahres. Ich habe mich über eine Anzeige bei Facebook geärgert, wollte hier darüber schreiben und habe es dann doch gelassen. Beim Aufräumen meines Blog-Ordners habe ich das Material wieder gefunden und mich erneut geärgert. Deswegen blogge ich jetzt doch darüber. 

Werbebild der Social Media Akademie, eine Frau joggt eine Treppe hoch. Man sieht sie von hinten, sie trägt Sport-Leggings und einen Sport-BH.

Vor einiger Zeit – also gut, es war schon im Juni – hat mir Facebook einen gesponserten Post der Social Media Akademie gezeigt. Soweit komplett verständlich, ich interessiere mich bekanntlich für das Thema. Angeboten wurde ein „Zertifikatslehrgang Social Media Manager“. Auch gut. Dann ging es ein bisschen unlogisch weiter mit „Über 4.000 Stellengesuche [sic] in Deutschland, Österreich und der Schweiz“. Gut, Fehler passieren. Wirklich geärgert hat mich aber das Bild, das zu dem Post gehört.

Klar, beruflichen Aufstieg kann man auf vielerlei Weise bildlich transportieren. Aber muss es unbedingt ein Bild sein, auf dem man von hinten eine Frau sieht, die eine Treppe hinaufjoggt?

Ich war sichtlich nicht die einzige, die die Bildauswahl ein bisschen daneben fand. In der besten Bullshit-Tradition versuchte die Social Media Akademie (über die fehlende Durchkopplung will ich mal nix sagen) sich damit rauszureden, wie toll das doch funktioniere („Die Anzeige funktioniert aktuell am besten von allen, die wir laufen haben“. Der Vorwurf des Sexismus wurde natürlich abgetan.

Screenshot der Kommentare zum Post der Social Media Akademie, die Akademie versucht sich zu rechtfertigen

Screenshot der Kommentare zum Post der Social Media Akademie, Kritik an der Anzeige und der Bildauswahl

Screenshot der Kommentare zum Post der Social Media Akademie, Kritik an der Bildauswahl

Den Screenshot habe ich am 13. Juni gemacht. Ich habe dann nachgesehen, von wann der Post stammt: vom 31. Mai, er war zu diesem Zeitpunkt also etwas über zwei Wochen online.

 „Die Anzeige funktioniert aktuell am besten von allen, die wir laufen haben“

Um das mal zu relativieren: Diese “am besten” funktionierende Anzeige hat nach 17 Tagen dank eines „Mini-Shitstorms“  schwächliche 15 Kommentare und 39 Reaktionen und war einmal geteilt worden. Da haben teilweise Bilder meiner schlafenden Katze  oder frischen Backwerks mehr Kommentare, und von Shitstorm, mini oder sonstwie, kann hier eh keine Rede sein. (Eine schöne Definiton von “Shitstorm” finden Sie bei social media #facts: Was ist ein Shitstorm?)

Falls Sie für Ihr Unternehmen jetzt auch solche toll funktionierenden Anzeigen einsetzen wollen, können Sie das bei der Social Media Akademie lernen, im Lehrgang Online Marketing Manager (auch hier wieder: fehlende Bindestriche).

Screenshot des Lehrplans für die Ausbildung zum Online Marketing Manager der Social Media Akademie, Unterpunkt Facebook Advertising

Wenn DAS das beste Ergebnis einer ihrer Anzeigen ist, dann behaupte ich jetzt mal: Die 4.990 Euro Teilnahmegebühr für den Zertifikatslehrgang kriegt man mit den Anzeigen nicht so schnell rein.

Links zum Wochenende

Mir fallen immer wieder mal Artikel auf,  die ich besonders toll oder unterhaltsam oder informativ finde. Die müssen natürlich geteilt werden, dafür ist das Internet schließlich da.

Dieses Mal ist garantiert für alle ein interessanter Text dabei, ob Sie nun eine Stelle suchen, einen Mitbewerber suchen, zu lange arbeiten oder gelegentlich einen Computer nutzen (mit dieser letzen Definition kriege ich Sie garantiert!).

Für alle, die E-Mails bekommen: Social Engineering: Wenn Mails vom Geschäftspartner zur gefährlichen Falle werden (exali)

Für alle, die nicht alleine arbeiten:  9 originelle  Ideen, um Ihren Kollegen zu danken (HubSpot)

Für alle,  die sich um eine Stelle bewerben: Die wollen mich nicht – Vom klugen Umgang mit doofen Absagen (Svenja Hofert)

Für alle, die Mitarbeiter suchen: So funktioniert Bewerbersuche über Social Media (Sage One)

Für alle, die zu lange arbeiten: Warum der 6-Stunden-Arbeitstag erfolgreich ist (myself)

Für alle, die Computer nutzen: Locky will Europa erobern (von mir selbst auf lachenmair.info)

lachenmair.info: ESET-Tool für TeslaCrypt

Ich arbeite seit längerer Zeit mit Peter Lachenmair und seinem Team zusammen, und ich schreibe gelegentlich auch Blogartikel für die lachenmair.info-Website.

Aktuell ist das ein Beitrag zu dem TeslaCrypt-Entschlüsselungstool von ESET. Das konnte der Software-Hersteller mithilfe des von den TeslaCrypt-Entwicklern selbst veröffentlichten Master-Entschlüsselungsschlüssels entwickeln. Mit diesem Tool können Dateien entschlüsselt werden, die von dem Erpressungstrojaner “gekidnappt” wurden.

Mehr dazu im Blog von lachenmair.info:  ESET: Decrypter für TeslaCrypt veröffentlicht.

 

Neues Jahr, altes Design

Ich wollte meine Website schon lange umgestalten. Sehr lange. Allerdings finde ich kein Layout, das mich restlos überzeugt, aber ich wollte für eine aktuellere wenigstens das neueste WordPress-Theme Twenty Fifteen einsetzen.

Aus Erfahrung weiß ich, dass man solche Wechsel am besten am Wochenende macht – da kommen die wenigsten Besucher auf die Seite und man verbaut potenziellen Kunden nicht den Zugang zu den gesuchten Informationen.

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Slaghuis’ Bewerber-Bibel

Ich habe neulich einen so guten Artikel gelesen, dass ich ihn gar nicht erst in eigenen Worten widergeben will,  den müssen Sie schon selbst lesen. Auch und vielleicht sogar besonders dann, wenn Sie nicht Bewerber sind, sondern auf der anderen Seite des Tisches sitzen.

Bitte klicken Sie sich also durch auf die Seite von Bernd Slaghuis und lesen Sie “Unverschämt! Diese 7 Dinge macht man als Bewerber einfach nicht.

Die Hände schweißnass, der Hals blutrot, das Herz pocht. Es ist die erste Bewerbung für die 52-jährige Petra nach 20 Jahren bei ein und demselben Arbeitgeber – und hoffentlich auch die Letzte, sagt sie. Sie sitzt drei Herren und zwei Damen aus der Zentrale und dem HR-Management im Konferenzraum gegenüber. „Erzählen Sie uns doch mal von sich“, beginnt sofort einer der Herren das Gespräch, doch eigentlich hätte sie erstmal eine Minute gebraucht, um Luft zu holen und runter zu kommen. Aber: „Darf man denn sagen, dass man gerade sehr aufgeregt ist?“

(Spoilerwarnung: Ja, man darf sagen, dass man aufgeregt ist.)

Der Autor spricht mir aus der Seele, und ich finde, er lässt so manchen Bewerbungsmythen die Luft raus.

Und wenn Sie mit “Unverschämt! …” fertig sind, lesen Sie bitte auch alle anderen Artikel auf dem Karriere-Blog, weil die einfach wunderbar sind.

Links zum Wochenende

Mir fallen immer wieder mal Artikel auf,  die ich toll oder unterhaltsam oder informativ, manchmal aber auch eher misslungen finde. Falls Sie sich Ihre eigene Meinung bilden wollen, oder einfach nur die letzten paar Stunden bis zum Feierabend überbrücken müssen … bitte!

Ich bin ein großer Fan von Sarah van Bargen, und ich kann praktisch alle Beiträge auf ihrer Seite empfehlen. Diese Woche hat sie einen besonders schönen Artikel geschrieben: How to feel unproductive and worthless in one easy step!

sarah von bargen

“I remember the first time I saw that now-famous pin, informing me that I had exactly the same number of hours in my day as Beyoncé. By god, you’re right, Pinterest! Beyoncé and I are both bound by the same laws of space and time! We are both doing our best with the 24 hours we’re given, but she’s clearly doing a lot more with hers. This is a wakeup call, self! Use your time more wisely! Less Netflix, more sit ups!Nooooo moooore excuses! (…) Now, I love a tough-love reality check as much as the next Virgo but here’s the thing: you and I actually don’t have the same number of hours in the day at Beyoncé.”

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Wozu Employer Branding?

Ich beschäftige mich seit Jahren mit Stellenanzeigen und mit den Karriereportalen großer Konzerne – teils berufsbedingt, teils privat. Für empfindsame Gemüter ist das nichts, denn je höher die Ansprüche an die Bewerber sind, desto schlechter formuliert sind in der Regel die Stellenanzeigen und desto schwieriger zu navigieren sind die Karierreseiten, die Online-Stellenbörsen und die Bewerbungsportale.

Einen sehr guten Beitrag dazu gibt es aktuell auf Personalmarketing2Null: Bewerbungstipps für Arbeitgeber.

Natürlich kann man es mit viel gutem Willen als Hilferuf auslegen, wenn in Stellenanzeigen fehlerfreies Deutsch verlangt wird, die Anzeigen selbst aber mit Rechtschreibfehler prunken, die man beim besten Willen nicht als Tippfehler schönreden kann; man kann auch Bewerbungsportale, die es einem schwer machen, die Unterlagen hochzuladen, als ersten Test für den Einfallsreichtum und das Durchhaltevermögen der Bewerber interpretieren. Oder man nennt die Dinge beim Namen, in diesem Fall lautet der: Armutszeugnis.

Hier greift das Employer Branding: Wo sich Ihr Unternehmen mit Marketing-Maßnahmen für potenzielle Kunden möglichst positiv darstellt, tut Employer Branding dasselbe – aber eben für potenzielle Bewerber. Wieso Sie das tun sollten? Weil Sie die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen wollen!

In mir ist schon vor langem die Vermutung gewachsen, dass der vielbeschworene Fachkräftemangel zu etwa 80 % daran liegt, dass die Unternehmen interessierten Kandidaten die Bewerbung so schwer wie möglich machen.

Das fängt schon damit an, das Stellenanzeigen derart unklar und verschwurbelt formuliert sind, dass noch nicht einmal die Idealbewerberin erkennen kann, dass sie damit gemeint ist. Vor kurzem hatte ich das sogar im eigenen Umfeld erfahren: Ein Unternehmen, das ich sehr schätze und bei dem ich selbst auch Kundin bin, hat eine Stellenanzeige veröffentlicht, bei dem die Anforderungen auf mindestens zwei komplett unterschiedlich ausgebildete Personen passen, während der aufwändig dargestellte Aufgabenbereich ganz klar der von mindestens vier Mitarbeitern unterschiedlicher Fachgebiete wäre.

Wie Henner Knabenreich im oben verlinkten Artikel sehr richtig schreibt: Vom Bewerber werden Dinge erwartet oder verlangt, für die ein Arbeitgeber erst einmal mit gutem Beispiel voran gehen müsste.

“Employer Branding” ist ein bisschen ein buzzword, aber stellen Sie sich doch einfach einmal die Frage: Wenn eine ordentliche Bewerbung und ein sauberes Outfit im Vorstellungsgespräch die Visitenkarte des Bewerbers sind – was sind dann schlampige Stellenanzeigen und achtlos gemachte Karriereseiten?

Wenn Sie als Unternehmen Ihren Bewerbern keine Wertschätzung entgegenbringen, tut es vielleicht Ihr Konkurrent.

 

Download: Hilfe bei der Anlage EKS

Heute wag ich mal etwas ganz Neues: Ich biete eine Excel-Tabelle zum Download an, die beim Ausfüllen der Anlage EKS hilft.

Ich bin nicht die einzige Selbständige, die Unterstützung vom Jobcenter bekommt. Zum (Weiter-)Beantragen dieser Hilfe muss die Anlage EKS (Erklärung zum Einkommen Selbständiger) ausgefüllt werden, und zwar viermal im Jahr: Beim Beantragen müssen vorläufige Angaben über Einnahmen und Ausgaben für den sechsmonatigen Bezugszeitraum gemacht werden; nach Ablaufen des Zeitraums muss man das noch einmal machen, dieses Mal mit den endgültigen Angaben.

Anlage EKS

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