Mails und Marmelade

Nun haben Sie also beim Aufräumen Ihres Posteingangs eine Leidenschaft für das ordentliche Ablegen von E-Mails entwickelt. Wozu führt das? Zu mehr Zufriedenheit durch sprechende Betreffzeilen!

Die Zusammenfassung für Leseungeduldige:

  1. Das Gleichnis von der Vorratskammer: Mails sind wie Marmeladengläser
  2. Aussagekräftige Betreffzeilen: gut für Alle
  3. Sprechende Dateinamen: die Königsdisziplin

 

Marmelade

Das Gleichnis von der Vorratskammer

Ihr Maileingang ist wie Ihre Vorratskammer. Stellen Sie sich vor, Sie müssten diese Kammer aufräumen. Sie sehen Dutzenden von Gläsern und Dosen vor sich, die meisten ganz ohne Etikett, viele mit Etiketten mit unkompletten Informationen wie „1998“ oder „selbstgemacht“, nur ein Glas hat ein Etikett: „Brombeergelee“. (Ich habe das mit einem Bild meines eigenen Marmeladenregals illustriert.) Welches Glas machen Sie voller Vorfreude auf? Welche Gläser werfen Sie weg? Ganz genauso ist es mit Mails: Ohne Etikett landen sie schnell mal im Mülleimer.

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Inbox Zero – Wie geht es weiter?

Im vorigen Beitrag habe ich erklärt, wie ich meinen Posteingang übersichtlich halte. Nach dem alten Politikermotto „Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von mir“ will ich aber noch ein paar Punkte ansprechen, die ich für wichtig halte. Der Posteingang ist nämlich nicht das Maß aller Dinge.

Jetzt neu! Mein Service für die Leser: Kurze Zusammenfassung, damit Sie schon vorher wissen, was Sie erwartet!

  1. Inbox Zero – muss mein Posteingang wirklich immer völlig leer sein? (Nein.)
  2. Wohin mit den Mails? (In viele Ordner oder in wenige. Wie Sie wollen.)
  3. Was mache ich mit der gewonnenen Zeit? (Diesen Blogbeitrag kommentieren.)

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Inbox Zero: Die Leere ist das Ziel

Es geht vermutlich vielen Freiberuflern so: Man setzt sich morgens voller Motivation an den Schreibtisch, aber schon bei der ersten Aufgabe des Tages, dem Durchsehen der E-Mails, verliert man sich in den vielen Mails und Newslettern, die einem so in den Posteingang geschwemmt werden. Ich bin ein großer Fan von „Inbox Zero“, also einem ganz leeren oder zumindest möglichst leeren Posteingang.

Bei mir war es zuletzt so, dass ich die ersten zwei Stunden meines Arbeitstages damit verbracht habe, Mails zu beantworten, abzulegen oder zu löschen. Was ich während der Zeit alles hätte arbeiten können! Die Mails nicht zumindest zu kontrollieren ist aber auch kein Ausweg. Als Freelancer muss ich jederzeit schnell auf Anfragen reagieren, ob sie nun von bestehenden oder potenziellen Kunden kommen.

Schritt 1: Das Problem identifizieren

Woran lag es? Ich habe meine E-Mail-Adresse schon so lange, dass ich sie für alles verwendet habe: private Mails, Newsletter, Gewinnspiele und so weiter. Das war früher praktisch, jetzt hat es sich aber zu einem echten Problem ausgewachsen.

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Stolperstein beim Domainumzug

Mitte April sind meine Seiten umgezogen, und zwar zu Strato. Der Domainumzug lief in einem Fall ganz gut, im anderen … nicht so. Leider war das gerade diese Seite hier. Außer der Startseite war nichts verfügbar, keine andere Seite, kein Beitrag. Woran lag das?

Ich bin von meinem vorherigen Hoster zu Strato umgezogen. An sich ist so etwas kein Problem: Man fordert vom bisherigen Provider den AuthInfo-Code an, mietet sich ein bisschen Platz auf den Rechnern eines Webhosting-Unternehmens, gibt den Code ein, zack sind die Domains umgezogen, zumindest was die DENIC betrifft. Das dauerte bei mir alles in allem keine 30 Minuten, weil mein Ex-Provider sehr schnell reagiert. Wie lange das bei anderen Unternehmen dauert, kann ich nicht sagen.

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Die Visitenkarte im Internet

Heute und morgen findet in Neuburg die Wohn- und Baumesse wohn(t)räume statt. Sie wird veranstaltet vom rührigen Stadtmarketing Neuburg und wendet sich auf der Ausstellerseite an regionale Unternehmen aus dem Bereich Bauen und Einrichten.

Die wohn(t)räume lasse ich mir – trotz der für meinen Geschmack natürlich viel zu verspielten Schreibweise – nicht entgehen, und zwar aus  mehreren Gründen, und nicht nur, weil der Themenbereich Bauen/Einrichten/Wohnen mich schon seit jeher interessiert.

Ich bin ein großer Fan von solchen lokalen und regionalen Initiativen, bei der sich Hersteller von Produkten und Dienstleister direkt ihren potenziellen Kunden vorstellen können. Auch wenn es abgedroschen klingt, oft weiß man nicht, dass man ganz in der Nähe genau das Produkt findet, das man braucht bzw. will. Bei mir was das vor einigen Jahren beispielsweise ein Teppich, der bei näherem Hinsehen und Nachfragen von der Teppichweberei Ammler hier in Neuburg stammt. Meine Überraschung war groß, aber ich habe mich gefreut, dass ich, wenn auch unwissentlich, lokal produzierte Ware eingekauft habe.

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Mehr Schutz fürs Blog – Teil 2: iThemes Security

In der vergangenen Woche habe ich über das WordPress-Plugin Rublon geschrieben, das ich bei meinen WordPress-Blogs installiert habe, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Diese Woche versuche ich erneut mein Glück mit iThemes Security.

iThemes Security Plugin

Erneut deswegen, weil ich beim ersten Durchgang gar nicht mit iThemes Security zurechtgekommen bin. Ich teste neue Plugins nicht hier, sondern bei apropos garnix. Falls Probleme auftauchen, habe ich mir zumindest nicht die Seite kaputtgemacht, über die meine Kunden zu mir kommen. Genauso machte ich es auch mit iThemes Security. Ich fand das Plugin schwer einzustellen und einfach unangenehm, deswegen habe ich es direkt wieder deaktiviert. Das Wichtigste deswegen vorab: Beim zweiten Versuch klappte alles, und zwar absolut problemlos.

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Mehr Schutz fürs Blog – Teil 1: Rublon

Über die Sicherheit meiner Blogs habe ich mir bisher relativ wenig Sorgen gemacht. Wozu auch? Was soll schon passieren? Wer sollte schon ausgerechnet meine Seiten hacken wollen? (Antwort: alle.)

Google-Ergebnisse für WordPress Malware

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Buchbesprechung: Starthilfe für Freiberufler

Claudia Kilian: Starthilfe für Freiberufler

Starthilfe für Freiberufler - Scan

Laut Statistischem Bundesamt waren 2012 über 2 Millionen Menschen in knapp 400.000 Unternehmen mit der „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ beschäftigt und haben dabei einen Umsatz von knapp 240 Millionen Euro erzielt.

Die meisten davon fallen natürlich in die Kategorie „Gesamtumsatz von weniger als 250.000 Euro“, aber es ist deutlich zu sehen: Freiberufler sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft. Nur – wer kann einen freien Beruf ausüben? Und wie macht man sich als Freiberufler selbständig? Beim vorsichtigen Start in die Selbständigkeit will das Buch Starthilfe für Freiberufler von Claudia Kilian helfen.

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Was ich dieses Jahr anders machen will.

Seit einigen Jahren fasse ich keine Neujahrsvorsätze. Weshalb auch, ich bin super!
Ha.
Super UND humorvoll.

Scherz beiseite. Für mein berufliches Leben, für meine Selbständigkeit, habe ich durchaus einige Vorsätze gefasst.

  • Mehr Kunden akquirieren, vor allem für längerfristige Aufträge, nicht nur kleine Lückenfüller.
  • Mehr Kooperationen eingehen, vor allem längerfristige.
  • Bessere Fotos machen. Das war eigentlich ein Vorsatz für apropos garnix, aber ich glaube, das kann auch hier nicht schaden.
  • Besser bloggen.
  • Herausfinden, was ich besser kann als alle anderen. Das dann auch besser verkaufen.
  • Hilfe dankbarer annehmen.
  • Ratschläge besser beherzigen.

Ich plane auch sehr vage, dafür aber umso hoffnungsvoller, meine Seite zu überarbeiten. Nur ein bisschen: Es soll nur alles ganz anders werden. Die Schreibmaschinenschrift will ich behalten, klar, aber die Aufteilung und Anordnung möchte ich anders. Potenzielle Kunden sollen sich besser zurechfinden.

Vielleicht sollte ich auch apropos garnix hier als Unterpunkt einbringen. Mir gefiel die Trennung immer gut, aber jetzt habe ich Lust, alles mehr zu vereinen.

Ansonsten steht für Januar auf dem Kalender:
– die Verhandlung meiner Honorarklage
– Abgabe der Jobcenter-Formulare für die ersten sechs Monate der Selbständigkeit
– Steuererklärung 2014

Dabei fällt mir ein, auch das ein Ziel für 2015: So viele Kunden, Aufträge, Einkünfte und Ausgaben, dass ich unbedingt einen Steuerberater brauche.

Ich wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches 2015. Packen wir es an.

Existenzgründung – Teil 4: Der Businessplan

Teil 1: Formulare

Teil 2: Tragfähigkeitsbescheinigung & fachkundige Stelle

Teil 3: Der Finanzplan

Der Businessplan. Das traurigste Kapitel meiner Existenzgründung. Weshalb? Weil es mir so schwer fiel. Man sollte meinen, jemandem wie mir müsse das besonders leicht fallen … tat es aber nicht. Es war anstrengend und langwierig.

Mein Problem war dabei nicht, dass ich nicht wusste, was ich machen will und wie ich das angehe. Ich habe mir nur bei jedem einzelnen Satz überlegt: “Habe ich das richtig formuliert? Ist das irgendwie missverständlich? Wenn ich das so schreibe, kann sich das irgendwie negativ auf meinen Zuschussantrag beim Jobcenter auswirken?” Das hat mich sehr gehemmt.

Abgesehen von dieser Schwierigkeit bin ich jetzt (wo ich vermutlich nie mehr einen Businessplan schreiben muss) ein echter Fan des Konzepts.

Aber gehen wir mal zurück an den Anfang.